Gosund SP111 Kurzschluss

  • Hallo,

    ich stelle das Thema mal hier rein, weil die Gosunds wohl annähernd baugleich mit den Gosund SP111 sind...

    Ist jemandem bekannt, dass die Gosund Steckdosen durch einen Kurzschluss zerstört werden?

    Mittlerweile sind mir 3 St. innerhalb von ca 4 Wochen um die Ohren geflogen. 2 von denen nutze ich im Carport um meine Poolpumpe zu steuern (250W). Kann es an der Luftfeuchte liegen? Es sind ja Unwetter über uns hinweggezogen..

    Die dritte Steckdose funkte durch, als ich sie im Wohnzimmer ohne Last in die Steckdose steckte....

    Der Händler ist sehr kulant und schickt mir jedes mal neue aber sollte man zukünftig die Finger davon lassen? Sind die von Shelly besser?

    Danke für Eure TIpps,

    Karsten

  • auch keine Probleme beim schalten, zwei zeigen allerdings keine Leistung mehr an.

    grüsse aus Heidelberg

    ca. 100 Tasmota Geräte teilweise mit SML Script.

    Home Assistant, Alexa, Sonos, (Pilot APP zur Steuerung, Domoticz (auslaufend))

  • Hallo, schon wieder ist einer durchgefunkt... Und zwar beim Schalten des handelsüblichen Carportschalters, der 2 Leuchtstoffröhren anschaltet... Mein Nachbar kann sich das auch nicht erklären...

    Der Plug ist ohne Last, eine Poolpumpe ist zwar angesteckt, läuft aber momentan nicht. An der Verteilerdose, an der die Steckdosen hängen, ist auch die Stromzuführung für das Licht angeschlossen. Und der ganz normale Kippschalter.

    Beim Ausschalten des Lichts funkt die Dose durch an der keine Last hängt... - WARUM?? Am Shelly (Gosund) kann es nicht liegen.

    Wer ist Elektriker und kann mir das Verhalten erklären? GIbt es Spannungsspitzen beim Schalten, die den Shelly durchbrennen lassen?

    Ich will den freundlichen Chinesen nicht noch einen Gosund abknöpfen, irgendwo muss doch ein Fehler sein...

  • Hmmmm ... warum die durchknallen kann dir wohl keiner genau sagen.

    Man kann nur darüber theoretisieren .... z.B. Erzeugen Induktivitäten (E-Motoren / Drossel [konventionelles Vorschaltgerät bei Leuchtstoffröhren das heute kaum noch verwendet wird]) beim ausschalten Spannunsspitzen die nicht unerheblich sind.

    Deshalb haben z.B. mechanische Relais (induktive Last) in elektronischen Schaltungen auch meist freilaufdioden um genau diese Spannungsspitzen gegen Masse abzuleiten und so empfindliche Elektronik zu schützen.

    (EDIT ... vielleicht hat Dein Gosund Nachbau genau so eine nicht und wird vom eigenen Relais beim abschalten gekillt)

    Wäre möglich das bei billg produzierten Netzteilen solche Spannungsspitzen diese abbrutzeln ....

    Aber wie gesagt alles theoretisch.

    Wir hatten ähnliche Effekt auch schon wenn z.b. Baukräne mit großen Wechselrichtern in der Nachbarschaft waren und das Sromnetzt mit Oberwellen und Spannunsspitzen "verunreinigt" haben.... da gibts alle möglichen ursachen für.

    Sonoff-Basic / Sonoff-RF / Sonoff-Touch / Sonoff S20 / PowStro Basic / MagicHome / Sonoff-RF-Bridge mit diversen 433MHz RF Sender/Empfänger / Shelly_1 / ESP-WiFi-Dimmer / Gosund SP111 / ESP12E / WEMOS D1 Mini / ESP32Cam

    Sensoren: BME280/BMP280/HC-SR501/HC-SR04/ACS712/INA219/MHZ19B/DS3231

    Alexa Sprachsteuerung

    mosquitto/bash/html/cgi auf Wyse5070

  • Danke für Deinen Tipp. Ich habe meine Leuchtstoffröhren gegen LED ausgetauscht... Diese sind nach ein paar Tagen auch durchgebrannt...

    Der Elektriker misst 240 V an der Lampe. Eingentlich zu viel? Sollte es nicht 230V sein?

    Wir haben eine PV Anlage auf dem Dach, der komplette Hausverbrauch kommt tagsüber von der PV Anlage. Ich vermute, dass der Wechselrichter evtl zu viel ins Hausnetz einspeist...

  • Wenn auch die LED Röhren durchbrennen sieht es wirklich nach Überspannungen aus. Die Netzteile der LED Röhren und die Gosond Netzteile sind Technisch ähnlich. Schon mal so ein Teil aufgemacht? Das durchgeschlagene Netzteil sollte zu erkennen sein.

    240V sind viel aber auch nicht unüblich. Ich bin nicht weit vom Trafo weg und habe so 238V. Es gab noch keine Probleme.

    Größere induktive Verbraucher können so etwas auslösen, Spitzen durch Schweißgeräte usw.. Wenn du der einzig Betroffene in der Gegend bist, dann ist das aber eher unwahrscheinlich.

    Erhebliche Spannungsprobleme treten auf, wenn der N oder PEN z.B. im Hausanschlussbereich nicht richtig kontaktiert ist. Dann verschiebt sich auch zeitweise der Nullpunkt der Spannung in deinem Netz.

    Technisch wird bei Wechselspannung nicht mit Freilaufdioden gearbeitet. Der Tipp ist so nicht richtig. Da beide Halbwellen betroffen sind werden Varistoren eingesetzt. Auf den Leiterplatten usw. oft solche blauen scheibenförmigen Dinger. Solche Überspannungsableiter gibt es auch für die E-Installation. Die haben für dein Problem auch Varistoren drin. Der Ableiter der in neuen Anlagen vor dem Zähler sitzt wird nicht helfen, da er eine Funkenstrecke hat und erst später einsetzt.

  • Ich tippe auch auf den Hausanschluss und dort auf einen nicht fest angeklemmten N. Hatte dies vor Jahren einmal und teilweise lag die Spannung bei über 300 V. Fehler konnte nur durch den Netzbetreiber/Stromlieferanten beseitigt werden, da Hausanschluss verplombt ist. Das Thema ist nichts für Hobby-Elektriker da man entsprechende Schutzmaßnahmen einhalten muss.

  • Technisch wird bei Wechselspannung nicht mit Freilaufdioden gearbeitet. Der Tipp ist so nicht richtig. Da beide Halbwellen betroffen sind werden Varistoren eingesetzt. Auf den Leiterplatten usw. oft solche blauen scheibenförmigen Dinger. Solche Überspannungsableiter gibt es auch für die E-Installation. Die haben für dein Problem auch Varistoren drin. Der Ableiter der in neuen Anlagen vor dem Zähler sitzt wird nicht helfen, da er eine Funkenstrecke hat und erst später einsetzt.

    Hatte ich nicht explizit erwähnt, stimmt, aber die Erläuterung bezog sich auf die Gleichspannunsseite vom Netzteil ;) und war auch nur ein Beispiel für eine mögliche Ursache.

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