Mit nmap findet der raspi alle 12, aber bei allen bekomme ich Warning: 192.168.178.XX giving up on port because retransmission cap hit (2). gefolgt von
Das ist "normal", deshalb die Einschränkung der Kontaktversuche (--max-retries) auf zwei oder drei.
Nmap scan report for shellyXXX.fritz.box (192.168.178.XX) Host is up (0.0044s latency).
Not shown: 744 closed tcp ports (conn-refused), 255 filtered tcp ports (no-response)
PORT STATE SERVICE
8081/tcp open blackice-icecap
Das der Port 8081 offen ist, ist ungewöhnlich, kann aber eine Shelly-Besonderheit sein, eigentlich sollte an allen Geräten der Port 80 als offen gemeldet werden. Das ist der standardmäßige HTTP-Port. 8081 ist ein alternativer HTTP-Port.
Merkwürdig hoch ist auch der RTT-Wert (roundtrip time). Das deutet eher auf tiefer liegende Netzwerkprobleme (routing) hin. Schau mal in der Fritzbox nach, auf welchen Kanälen die WLAN-Netze funken. Steht die Kanalwahl auf auto? Wenn du manuelle Kanalwahl einstellst, dann sollten immer mindestens 4 Kanäle Abstand sein zwischen den Netzen. (Bei einem Mesh sollte alles automatisch geschehen.)
Kannst du die Gastnetze mal alle abschalten. Es sind einfach viele Netze auf engstem Raum. Das könnte ein häufiges Wiederholen von Paketen nach sich ziehen und die hohe Signallaufzeiten erklären.
Und zum letzten: Kannst du den Raspi mal ins Kellernetz einhängen und die Zeiten mit den Zeiten vom Wohnungsnetz und die Erreichbarkeit vergleichen. Mit folgendem Befehl kannst du die Messergebnisse aufzeichnen:
nmap [IP...] --max-retries=2 >test1.log
Damit schreibst du die Messergebnisse in die Datei test1.log. Bitte bei jedem Messdurchlauf den Dateinamen ändern (test2.log, test3.log, ...). Die Ping-Werte könntest du auf dieselbe Weise in Dateien speichern.
Sind die Shellys in Unterputzdosen hinter Steckdosen verbaut? Gibt es einen Potenzialausgleich zwischen Keller-Stromnetz und Wohnungs-Stromnetz. Powerline-Technik ist diesbezüglich ziemlich empfindlich, wie auch für andere Störungen, denn das Stromnetz ist eine riesige Antenne, die alles Mögliche einfängt. Meine Experimente mit Powerline in unserem Haus mit Marken- und No-Name-Geräten waren echt enttäuschend, sodass ich mehrere Router hängen habe. Zum Glück sind beim Bau des Hauses auch gleich genügend Cat. 5 Netzwerkkabel verlegt worden :-).
Auch mal beobachten, ob die Shellys sich häufig in andere Netze einwählen wollen.